Ein Tag pro Woche für die #Umwelt: "Nachhaltig im Alltag – achtsam genießen, bewusst einkaufen"

Kokosmilch ist lecker, vielseitig und ein fester Bestandteil vieler Gerichte. Doch wie bei vielen tropischen Produkten gibt es auch hier Punkte, auf die du achten solltest, wenn dir Nachhaltigkeit und Tierwohl wichtig sind.

Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Herkunft. Beim Kauf solltest du Kokosmilch aus Thailand möglichst meiden. Grund dafür ist, dass in einigen Regionen traditionell Affen zum Ernten der Kokosnüsse eingesetzt werden. Diese Tiere werden teilweise unter schlechten Bedingungen gehalten oder zum Klettern und Sammeln gezwungen. Zwar gibt es Produzenten, die darauf verzichten – doch eine flächendeckende Kontrolle ist schwierig.

Sicherer ist es daher, zu Kokosmilch aus Sri Lanka, den Philippinen oder Indonesien zu greifen. Diese Länder setzen wesentlich häufiger auf menschliche Erntearbeit, und viele Hersteller verfügen über glaubwürdige Nachhaltigkeits- oder Fairtrade-Zertifizierungen.

 

Zusätzlich lohnt es sich, auf folgende Punkte zu achten:

  • Bio-Siegel, um den Einsatz von Pestiziden zu vermeiden
  • Fairtrade, um faire Arbeitsbedingungen zu unterstützen
  • Reine Zutatenliste: Kokosmilch sollte idealerweise nur aus Kokosnuss und Wasser bestehen, ohne unnötige Zusätze

 

Mit einer kleinen, bewussten Entscheidung im Supermarkt kannst du viel bewirken – für Tiere, Menschen und Umwelt. Und das Beste: Dein Lieblingscurry schmeckt gleich noch ein bisschen besser, wenn du weißt, dass es fair produziert wurde. Ihr interessiert euch für das Thema und würdet gerne mehr Informationen dazu haben? Dann lest hier doch einfach weiter.