Ein Tag pro Woche für die #Umwelt: "Bärlauchzeit! Warum das wilde Grün so wertvoll ist"

Wenn im Spätwinter die Natur langsam erwacht, gehört Bärlauch zu den ersten grünen Vorboten des Frühlings. Sein frischer, knoblauchartiger Duft liegt in der Luft, ganze Waldböden färben sich grün – und für viele beginnt damit die kulinarische Frühlingssaison.
Bärlauch ist nicht nur aromatisch, sondern auch gesund. Er enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ihm werden eine unterstützende Wirkung für das Immunsystem und die Verdauung nachgesagt, außerdem bringt er frische Würze in die Küche – ob als Pesto, im Salat oder auf dem Brot. 
Was viele nicht wissen: Wildpflanzen stehen grundsätzlich unter Schutz. In Deutschland ist das Pflücken in der Natur eigentlich nicht erlaubt – für den persönlichen Bedarf gibt es jedoch die sogenannte Handstraußregel. Sie erlaubt, kleine Mengen für den Eigengebrauch zu sammeln, solange dabei achtsam mit der Natur umgegangen wird.
Das bedeutet: nur so viel pflücken, wie man wirklich benötigt, nichts ausgraben und immer einen großen Teil der Pflanzen stehen lassen. Am besten erntest du einzelne Blätter statt ganze Pflanzen und bewegst dich vorsichtig, um den Waldboden und die Zwiebeln nicht zu beschädigen. So kann sich der Bestand erholen und auch andere Menschen und Tiere profitieren davon. 
Bärlauchzeit erinnert uns daran, wie wertvoll saisonale Lebensmittel direkt aus der Natur sein können – und wie wichtig es ist, respektvoll mit ihr umzugehen. Wer achtsam sammelt, sorgt dafür, dass auch kommende Generationen dieses kleine Frühlingswunder erleben dürfen.

 

Ihr sucht weitere Tipps zum achtsamen und sicheren Sammeln von Bärlauch, dann lest doch gerne hier​​​​​​​ weiter.